Ferienfreizeit der Bundesgruppe Camping und Freizeit im Ferienpark Plötzky

Endlich war es wieder soweit und wir trafen uns alle zu unserer Ferienfreizeit im kleinen Ort Plötzky, ca. 17 Kilometer von Magdeburg entfernt. Hatte es in den Wochen vorher mehr als häufig geregnet, hatte der Wettergott endlich ein Einsehen und schloss seine Schleusen. 14 Tage mit herrlichem Sonnenschein, ab und an mal einen kleinen Schauer, so ließ es sich gut aushalten.
Unternehmen konnte man mehr als genug, sei es mit der Bahn, dem Fahrrad oder aber auch Spaziergänge in die nähere Umgebung. Auch das Schwimmen war bei diesen Temperaturen sehr angenehm, zumal der Campingplatz von drei Badeseen umgeben ist.
So bildeten sich kleine Gruppen, die mit der Bahn oder mit dem Fahrrad bis Magdeburg fuhren um dort das Domviertel mit der grünen Zitadelle (Hundertwasserhaus), das Marktviertel, das Gründer-zeitviertel und natürlich nicht zu vergessen das Elbviertel zu besichtigen. Auch eine Schifffahrt auf der Elbe wurde organisiert und wir fuhren bis zum Schiffshebewerk Rothensee. Natürlich kam auch das leibliche Wohl nicht zu kurz. So wurde an einem Nachmittag nach einem Waldspaziergang ein gemütliches Waldcafe angesteuert, wo es leckere Eisbecher, selbstgemachte Waffeln und andere Köstlichkeiten zu bestaunen und verschlingen gab. "Mmh, Lecker!!!" Aber auch einige geführte Radwanderungen wurden angeboten, um die herrliche Gegend mit viel Wasser und Wald näher kennenzulernen.
Auch ein gemeinsamer Ausflug stand auf dem Programm. Wir fuhren mit dem Bus durch kleine Ortschaften und unser Busfahrer erzählte uns Wissenswertes aus dieser Gegend, so dass die Busfahrt sehr kurzweilig war. Unser erstes Ziel war das Besucherzentrum in Rühstädt, wo man Störche aus nächster Nähe besichtigen kann. Kann man, wenn man rechtzeitig da ist. Leider haben die Störche nicht auf uns gewartet und sind ein paar Tage vorher aufgebrochen um in den Süden zu ziehen. Ein bisschen enttäuscht fuhren wir dann weiter zum Kloster Jerichow. Dort konnte man das Kloster und den Klostergarten besichtigen oder es sich bei einer Tasse Kaffee gut gehen lassen.
Auch an den Abenden saß man noch in kleinen Gruppen (immer mal wieder in anderer Konstellation) gesellig beisammen und ließ den Tag gemütlich ausklingen.
Aber wie immer geht alles viel zu schnell vorbei und der Abschlussabend am Donnerstag ist da. Aufgelockert wurde dieser Abend mit einem herrlichen Quiz, bei dem es schöne Gewinne gab. Natürlich war am nächsten Morgen das übliche gemütliche Beisammensein der Frauen angesagt. Das hatten wir Frauen gleich zu Anfang der Freizeit organisiert. Aber auch die Männer ließen es sich nicht nehmen, trotz fehlendem Zeltabbau ein paar Stunden zusammenzusitzen.
Mir haben diese zwei Wochen wieder sehr gut gefallen und ich weiß, dass ich sicherlich noch mal in diese Gegend fahren werde, da ich mit Sicherheit noch nicht alles gesehen und erkundet habe. Ich möchte mich bei allen Organisatoren ganz herzlich bedanken. Es ist bestimmt nicht immer einfach, einem so großen Haufen unterschiedlicher Charaktere alles recht zu machen. Aber ihr habt das wieder gut hinbekommen weiß

Heike Reisdorf

 

Sommerfreizeit 2011 In der „Toskana des Nordens“

In dem Weinanbaugebiet an Saale und Unstrut verbrachten 64
NaturFreundInnen im August zwei erlebnisreiche Wochen. Ziel war der Campingplatz an der
Rudelsburg in Bad Kösen.
Zum Camp-Auftakt erwartete uns nach einem kurzen Aufstieg und herrlichem Ausblick auf das
Saaletal ein Rittermahl auf der Rudelsburg.
Vom Campingplatz aus starteten Wanderungen und Radtouren in die nähere Umgebung, Ausflüge
nach Naumburg, zur„Rotkäppchen“-Sektkellerei in Freyburg und nach Leipzig. Ob man am
„Mondscheinschwimmen“ in Bad Sulza, der Besichtigung des über 300 m langen Gradierwerks , des
Käthe Kruse Museums im Romanischen Haus in Bad Kösen, einer Bootsfahrt auf der Saale oder an
einem der vielen anderen Angebote teilnehmen wollte, blieb jedem selbst überlassen. Ein Eintrag in
die entsprechende Liste garantierte die Teilnahme. Bei den abendlichen Treffen im Großzelt oder am
Lagerfeuer wurden Informationen ausgetauscht, Unternehmungen geplant, gesungen, geredet und
gelacht.
Selbst das Wetter war uns hold. Mit zwei Regentagen und mal einem Schauer am Abend oder in der
Nacht waren wir in diesem so verregneten Sommer sehr zufrieden.
Den Organisatoren sei herzlich gedankt für diese schöne gemeinsame Zeit. Es freut sich schon auf ein
Wiedersehen

Sigrun Wolters aus der Ortsgruppe Hamm-Werries

 

33. Bundescampingtreffen 2011

Am 33. Bundescampingtreffen am Alfsee im Osnabrücker Land nahmen vom 14.- 21. Mai 72
NaturFreundinnen und NaturFreunde teil, die mit Wohnwagen und Wohnmobilen aus ganz
Deutschland – und Jakob aus der Schweiz- angereist waren. Darunter drei „Edelcamperinnen“, die in
Zimmern übernachteten.
Schon bei der Platzwahl wurde auf ökologische Gesichtspunkte geachtet; er ist mit dem
ECOCAMPING Award für den umweltfreundlichen Betrieb ausgezeichnet. Strom und Wärme werden
z.B. von Solaranlagen und einem eigenen Blockheizkraftwerk bezogen.
Am Begrüßungsabend gaben uns der Bürgermeister und örtliche Politiker die Ehre und informierten
uns u.a. über die nähere Umgebung, die wir mit dem Fahrrad, oder zu Fuß erkundeten.
Die Autos blieben nach der Anreise stehen, bis auf einen Ausflug, der in Fahrgemeinschaften das
Tuchmachermuseum in Bramsche und das Naturfreundehaus Vehrte ansteuerte. Im Museum konnten
wir an laufenden Maschinen miterleben, wie aus Rohwolle in 18 Arbeitsgängen eine flauschige
Wolldecke entsteht. Das Naturfreundehaus bietet naturkundlich interessierten Menschen jeden Alters
ausgezeichnete Tipps, Ideen und Programmangebote.
Ein weiterer Ausflug führte uns mit dem Bus nach Osnabrück, wo wir wahlweise die Stadt oder den
Zoo besuchten. Die Abende verbrachten wir im Bootshaus mit gemeinsamem Gesang –das Orchester
dazu wurde aus eigenen Reihen gestellt-, dem Betrachten von Präsentationen aus früheren Camps und
beim „Bergfest“ am Mittwoch erfreute uns ein Shantie-Chor mit Liedern von der Waterkant.
Es bleibt die Erinnerung an schöne gemeinsame Tage und unser aller Dank an die Organisatoren
Bernd Korte, Helmut Roßmann und Walter Rein.

Im Auftrag, Sigrun Wolters, Ortsgruppe Hamm-Werries