Sommerfreizeit 2011 In der „Toskana des Nordens“

In dem Weinanbaugebiet an Saale und Unstrut verbrachten 64
NaturFreundInnen im August zwei erlebnisreiche Wochen. Ziel war der Campingplatz an der
Rudelsburg in Bad Kösen.
Zum Camp-Auftakt erwartete uns nach einem kurzen Aufstieg und herrlichem Ausblick auf das
Saaletal ein Rittermahl auf der Rudelsburg.
Vom Campingplatz aus starteten Wanderungen und Radtouren in die nähere Umgebung, Ausflüge
nach Naumburg, zur„Rotkäppchen“-Sektkellerei in Freyburg und nach Leipzig. Ob man am
„Mondscheinschwimmen“ in Bad Sulza, der Besichtigung des über 300 m langen Gradierwerks , des
Käthe Kruse Museums im Romanischen Haus in Bad Kösen, einer Bootsfahrt auf der Saale oder an
einem der vielen anderen Angebote teilnehmen wollte, blieb jedem selbst überlassen. Ein Eintrag in
die entsprechende Liste garantierte die Teilnahme. Bei den abendlichen Treffen im Großzelt oder am
Lagerfeuer wurden Informationen ausgetauscht, Unternehmungen geplant, gesungen, geredet und
gelacht.
Selbst das Wetter war uns hold. Mit zwei Regentagen und mal einem Schauer am Abend oder in der
Nacht waren wir in diesem so verregneten Sommer sehr zufrieden.
Den Organisatoren sei herzlich gedankt für diese schöne gemeinsame Zeit. Es freut sich schon auf ein
Wiedersehen

Sigrun Wolters aus der Ortsgruppe Hamm-Werries

 

33. Bundescampingtreffen 2011

Am 33. Bundescampingtreffen am Alfsee im Osnabrücker Land nahmen vom 14.- 21. Mai 72
NaturFreundinnen und NaturFreunde teil, die mit Wohnwagen und Wohnmobilen aus ganz
Deutschland – und Jakob aus der Schweiz- angereist waren. Darunter drei „Edelcamperinnen“, die in
Zimmern übernachteten.
Schon bei der Platzwahl wurde auf ökologische Gesichtspunkte geachtet; er ist mit dem
ECOCAMPING Award für den umweltfreundlichen Betrieb ausgezeichnet. Strom und Wärme werden
z.B. von Solaranlagen und einem eigenen Blockheizkraftwerk bezogen.
Am Begrüßungsabend gaben uns der Bürgermeister und örtliche Politiker die Ehre und informierten
uns u.a. über die nähere Umgebung, die wir mit dem Fahrrad, oder zu Fuß erkundeten.
Die Autos blieben nach der Anreise stehen, bis auf einen Ausflug, der in Fahrgemeinschaften das
Tuchmachermuseum in Bramsche und das Naturfreundehaus Vehrte ansteuerte. Im Museum konnten
wir an laufenden Maschinen miterleben, wie aus Rohwolle in 18 Arbeitsgängen eine flauschige
Wolldecke entsteht. Das Naturfreundehaus bietet naturkundlich interessierten Menschen jeden Alters
ausgezeichnete Tipps, Ideen und Programmangebote.
Ein weiterer Ausflug führte uns mit dem Bus nach Osnabrück, wo wir wahlweise die Stadt oder den
Zoo besuchten. Die Abende verbrachten wir im Bootshaus mit gemeinsamem Gesang –das Orchester
dazu wurde aus eigenen Reihen gestellt-, dem Betrachten von Präsentationen aus früheren Camps und
beim „Bergfest“ am Mittwoch erfreute uns ein Shantie-Chor mit Liedern von der Waterkant.
Es bleibt die Erinnerung an schöne gemeinsame Tage und unser aller Dank an die Organisatoren
Bernd Korte, Helmut Roßmann und Walter Rein.

Im Auftrag, Sigrun Wolters, Ortsgruppe Hamm-Werries